
Lassen Sie uns über Torque-Tubes aus Kohlenstofffaser sprechen. Wenn Sie eine Drehkraft übertragen möchten, ohne dabei viel unnötiges Gewicht hinzuzufügen, dann ist Kohlenstofffaser die beste Lösung. Sie übernimmt die Aufgabe, die normalerweise von Stahl oder Aluminium erledigt wird – doch sie bringt kein zusätzliches Gewicht mit sich. Die richtige Anordnung der Fasern Der Schlüssel zur erfolgreichen Herstellung dieser Tuben liegt in der richtigen Anordnung der Fasern. Wenn man die Fasern einfach senkrecht entlang der Länge des Tubus anordnet, funktioniert das zwar gut zum Ziehen, doch das Tube würde sofort brechen, sobald man versucht, es zu drehen. Um das zu verhindern, wickelt man die Fasern in Winkeln von ±45 Grad um den Tubus. Dadurch wird die Stärke genau dort platziert, wo sie am meisten benötigt wird, nämlich dort, wo der Druck auf den Tubus wirkt. Größe des Tubus Ein weiterer Tipp: Wählen Sie einen Tubus mit größerem Durchmesser, aber dünneren Wänden. So erhalten Sie viel mehr Steifigkeit – auch wenn das Gewicht gleich bleibt. Die Nachteile Man muss bedenken, dass Kohlenstofffaser nicht nach denselben Regeln funktioniert wie Metall. Stahl ist flexibler – er biegt oder verformt sich, um vor dem Bruch Warnsignale zu geben. Kohlenstofffaser hingegen hält seine Form perfekt, bis sie schließlich bricht. Hitzebedingungen Achten Sie auch auf die Hitze. Die meisten unserer Tuben enthalten Epoxidharze. Doch bei Temperaturen über 120°C beginnt das Harz weich zu werden. Dann können sich die Schichten voneinander trennen, und der ganze Tubus bricht. Wenn Sie in einem Ofen arbeiten, lassen Sie es uns wissen – wir können das Epoxidharz durch Cyanatester oder Polyimide ersetzen, damit alles stabil bleibt. Installation Bei der Installation dieser Tuben ist Vorsicht geboten. Kohlenstofffaser ist überraschend reibungsintensiv und verträgt es nicht, wenn sie zusammengedrückt wird. Wenn man den Tubus einfach festhält, werden die Fasern zerstört, was zu Schwachstellen führt, die schließlich zum Bruch führen. Deshalb verwenden wir an den Enden metallische Einsätze oder Schutzhüllen. Egal ob man einen Schrumpfschluss oder eine starke Klebung verwendet – das Ziel ist immer dasselbe: Die Last soll gleichmäßig über den Tubus verteilt werden. Wenn man das richtig macht, fühlt sich der Tubus stabil an. Wenn man es falsch macht, wartet man nur darauf, dass er bricht.
- Kohlenstoff
- Fasern
- Torque
- Tube
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